CDU-Spezial: Let's Play PHRASEN DRESCHER II

  • Ich muss euch zustimmen. Es sieht tatsächlich so aus, als hätte ich eine recht naive Sichtweise auf Merkel & die CDU gehabt...

    Eine Frage bleibt mir aber trotzdem noch: Wer oder Was wäre die Alternative? Und wenn mein Eindruck, dass wir sowieso an garnichts was ändern können, stimmt - was bringt es dann, dass ich jetzt eine beobachtend-negative Einstellung Merkel gegenüber habe anstatt einer uninteressiert-positiven?

  • Ich kann dazu meine persönliche Einstellung sagen, ich kann das nicht mit Bibelversen belegen, aber so halte ich es halt.

    Ich denke, dass es keine Alternative gibt. Also es gäbe in der Theorie eine Alternative, z.B. sowas wie die alte BRD der Nachkriegszeit, als kleineres Übel. Oder dass schon 1000jähriges Friedensreich wäre oder Himmel.

    Wir wissen aber, wie es kommen wird und muss, es ist ja auch Gottes Gericht, was kommt. Wir können da nichts verändern, also ist jede wählbare Alternative ja doch wieder keine.

    Als Utopie wäre die Alternative ein Herrschaftsabbau weg vom herrschenden "System", was daran scheitern würde, dass zu wenig Menschen da mitmachen wollen, was daran liegt, dass der Mensch nicht gut ist.


    Für mich macht es in meinen alltäglichen Handlungen und meinem Verhalten als Christ keinen Unterschied, ob ich beobachtend-negativ oder uninteressiert bin (das "-positiv" hab ich weggelassen, weil ich nie positiv eingestellt war). Aber ich mag es gerne, soweit wie mir möglich die Dinge wahrheitsgetreu zu sehen und nicht verblendet zu denken. Also, wie gesagt: so weit es mir möglich ist. Das ist ja abhängig von der Gnade Gottes, meinem Wissen, meiner Intelligenz, meiner Zeit und meiner Informationsquellen....

  • Was in unserem Land abläuft geht auf keine Kuhhaut mehr. Das ist böswillige Zerstörung.

    Ja, wir machen unsere Grenzen auf und dafür bauen wir Mauern und Barrieren um die Weihnachtsmärkte. Das ist schon absurd.

    Ich habe grade das hier angehört: CHAOS ANTE PORTAS. Wie Europa in die Katastrophe schlittert

    In diesem Kontext wäre also doch noch hoch interessant zu bemerken, dass Deutschland seit dem 2ten Weltkrieg garnicht wieder ein souveräner Staat wurde, wie Bausch hier schildert (ca 20 min) und daher Merkel die Grenzen garnicht schließen konnte!

    Ich will nicht stur sein, aber wie Karyopse an anderer Stelle bereits schilderte, ist es nicht ganz so leicht, von der bisherigen Meinung los zu kommen - und obwohl ich eure Argumente überzeugend fand, bin ich immer noch kritisch, weil bei mir "Im Zweifel für den Angeklagten" gilt.

    Im Fazit würde das also bedeuten: Nicht Merkel ist auf Zerstörungskurs für Deutschland (denn sie hat im Grunde garnichts zu sagen), sondern die Alliierten, von denen wir nach wie vor abhängig sind...