Bald werden wir lückenlos überwacht

  • Ohne Gewähr auf Fehlerlosigkeit - mich hat dieser Artikel, als ich ihn 2014 gelesen hatte, so schockiert, dass ich ihn komplett abtippte...


    ENDZEITPROPHETIE In der EU planen immer mehr Mitgliedsstaaten die Abschaffung des Bargeldes. Es gibt sogar bereits einige Testläufe, alles über einen Chip unter der Haut bezahlen zu können. Sollte das einmal generell üblich sein, ist der verloren, der keinen Chip erhält. Das erinnert Christen an die biblisch Endzeitprophetie. Dazu ein Kommentar vom Rektor des theologischen Studienzentrums Albrecht-Bengel-Hasu, Pfarrer Rolf Sons (Tübingen).


    Ohne Geldkarte ist unser Alltag kaum mehr vorstellbar. Wir nutzen sie im Supermarkt oder an der Tankstelle, beim Online-Einkauf oder beim Bezahlen in der Tiefgarage. Die Geldkarte ist einfach, schnell und macht uns unabhängiger. Sie ersppart uns den Weg zum Bankschalter. Wir müssen nicht ständig schauen, ob wir noch genügend Bargeld im Portmonaie haben. Auch im Urlaub können wir damit problemlos bezahlen. Dass dieses System erweitert wird und noch wirkungsvoller werden soll, entspricht dem menschlichen Drang, die Dinge zu perfektionieren. Was bisher nur mit Karte möglich war, geht inzwischen auch übers Smartphone. Auch Testläufe, mit dem Fingerabdruck zu bezahlen, nachdem man sich in den jeweiligen Shops registriert hat, oder mit einem Chip am Armband sind längst erfolgreich durchgeführt. Die vorläufig letzte Steigerung ist der Mikrochip unter der Haut, der das Bezahlen noch unkomplizierter macht. Diese Entwicklungen belegen eindeutig, dass Bargeld bald nicht mehr gefragt sein wird. Am 1.Juli berichtete die Kronzeitung aus Wien, dass Schweden das Bargeld abschafft. In Bankfilialen werden weder Münzen noch Scheine ausgezahlt oder entgegengenommen. Selbst Busfahrer nehmen kein Bargeld mehr. In Italien sind Bargeldgeschäfte von mehr als 1.000 Euro bereits verboten. In den USA, dem Mutterland der Kreditkartenunternehmen, werden keine 100-Dollar-Scheine mehr gedruckt.

    Was macht es mit uns, wenn wir mit "echtem" Geld so gut wie niemals in Berührung kommen? Wir werden zwar den Bezug zum Geld nicht zwangsläufig verlieren, doch bedarf es ganz bestimmt einer größeren Selbstkontrolle, damit man am Ende nicht einem unliebsamen Selbstbetug erliegt und die Übersicht über seine Finanzen verliert. Eine weit gefährlichere Nebenwirkung der neuen Zahlungsmethoden ist, dass man als Kunde seine Freiheitsrechte mehr oder weniger aus der Hand gibt. In dem Moment, in dem ich nur noch digitale Währung einsetzte, unterwerfe ich mich jenen, die die Kontrolle darüber haben. Die Daten und Spuren, die ich in Shops, Restaurants und anderen Stellen hinterlasse, werden gesammelt. Alles zusammengefasst ergibt ein Muster, das auf mein Leben und meine Gewohnheiten Rückschlüsse zulässt. Bewegungsprofile können erstellt werden. Eine lückenlose Überwachung ist möglich.

    Ferner bilden die gesammelten Informationen eine hervorragende Basis für einen Datenhandel. Informationen, die über mich gesammelt werden, können an Unternehmen verkauft werden. Sie können ihre Werbung darauf abstimmen und ihre Produkte speziell dem jeweiligen Nutzer anbieten. Noch weit gefährlicher ist der Datendiebstahl. Wenn es dazu schon bei Großkonzernen wie Vodafone, Telekom oder Sony kommt, wie sicher sind dann meine persönlichen Daten bei anderen Anbietern? Der Us-Geheimdienst NSA sieht alles. Jede Smartphone-Plattform kann ausgespäht werden. Und auch der Fingerabdruchscanner ist letztlich nicht sicher. Über ihn bekommen die Geheimdienste nicht nur meine Profildaten, sondern dazu noch meinen Fingerabdruck. Dass wir an dieser Stelle einem totalen Überwachungssystem unterliegen, liegt auf der Hand. Sich ihm zu entziehen ist nur schwer möglich. Wer auf die modernen Errungenschaften wie digitalen Zahlungsverkehr verzichten will, stellt sich ins Abseits. Er kann am privaten und öffentlichen Zahlungsverkehr nicht mehr teilnehmen. Er ist ausgeschlossen. Das System ist total und erlaubt keine Ausnahmen.

    Spätestens an dieser Stelle werden die Christen hellhörig. Denn jedes totalitäre System besitzt antichristliche Züge. Was also auf der einen Seite ein großer Vorteil ist, nämlich dass ich schnell und bequem bezahlen kann, kann auf der anderen Seite durch Missbrauch meiner persönlichen Daten zur totalen Überwachung und Kontrolle führen. Das Erschreckende ist, dass diese Kontrolle schleichend geschieht. Wir gewöhnen uns daran. Manche Christen betrachten diese Entwicklung auch deshalb mit großer Sorge, weil sie sich an eine Stelle aus der biblischen Offenbarung des Johannes erinnert fühlen. In Kapitel 13,17 heißt es, dass niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Auf den ersten Blick scheint dieses Wort ein Licht auf aktuelle Entwicklungen zu werfen. Nur innerhalb des digitalen Zahlensystems kann man kaufen oder verkaufen. Brisant ist das Ganze auch, weil sich das Wort "digital" vom lateinischen "digitus" herleitet, was so viel wie Finger oder Zahl bedeutet. Steht also die Zahl des Tieres mit den beim digitalen Zahlungsverkehr vorkommenden Zahlen in einem Zusammenhang? Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass bei dem EAN-Code, einem der am häufigsten verwendeten Strichcodes, die drei fixen Doppelstriche am Anfang, in der Mitte und am Ende jeweils für die Zahl 6 stehen. Die Zahl 666 aber ist nach Offenbarung 13,18 die Zahl des Antichristen. Damit hat man ein einfaches Erklärungsmuster zur Hand und den Antichristen als das weltweit operierende Finanzsystem identifiziert.

    Die Frage ist allerdings, ob man es sich damit nicht zu einfach macht. Wenn wir einen Blick in das genannte Kapitel der Offenbarung werfen, entdecken wir, dass dort vom "großen Tier" die Rede ist. Dieses kann unter Aufnahme der vier Tiere aus Daniel 7 kaum anders als das antichristlich römische Weltreich gedeutet werden, das zur Zeit der Niederschreibung der Offenbarung die Gemeinde beherrschte. Dass dieses Tier bzw. Weltreich schließlich mit einem Menschen als dessen Repräsentant identifiziert wird, lässt den Schluss zu, dass hierbei an den römischen Kaiser zu denken ist. Auch viele andere Indizien, wie etwa, dass "die Frau auf sieben Bergen sitzt" (offenbarung 17,9) und "die Stadt, die Herrschaft über die Könige auf Erden" (17,18), lassen kaum einen anderen Schluss zu, als dass der Schreiber hier an das wiederchristliche Rom in seiner kulturellen und ökonmischen Macht gedacht hat. Dies sollte zum Typus für spätere wiederchristliche Weltreiche werden. Was den Repräsentanten dieser Stadt angeht, so liegt der Gedanke an den römischen Kaiser Nero nahe. Seit Nero wurden in Rom die Christen verfolgt. Die Stadt ist "betrunken vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu" (17,5). Dazu kommt, dass der Zahlenwert im hebräischen Alphabet von "Kaiser Nero" exakt die Zahl 666 ergibt. Mit Hilfe dieser Zahl sollte die frühe Gemeinde den Antichristen dechiffrieren. Nero sollte als Prototyp identifiziert werden, dem noch viele größere und schrecklichere folgen sollten und bis heute gefolgt sind.Einer Erklärung bedarf noch der Hinweis, dass die Zahl des Tieres an der rechten Hand bzw. an der Stirn seiner Anhänger gezeichnet ist. Manche Ausleger denken dabei an die Praxis der Tätowierung oder Gravur von bestimmten Zeichen, die deren Träger als Anhänger eines antiken Kultes identifizieren. Wer sich einer solchen Gravur nicht unterzog, wäre demnach vom öffentlichen Zahlungsverkehr und Handel ausgeschlossen. Eine andere Möglichkeit der Auslegung ist, dass hier an eine antichristliche Parallele zur jüdischen Praxis, die Gebote Gottes an die Hand und an die Stirn zu binden, gedacht ist (vgl. 5. Mose 6,8). Demnach wäre die Zahl des Tieres an Hand und Stirn eine bewusste Nachahmung, besser: eine wiederchristliche Nachäffung des Bekenntnisses zu Gott. Beide Auslegungen weisen darauf hin, dass die Anhänger des Tieres ein gemeinsames Identifizierungsmerkmal besitzen. Das kann ein bestimmtes Bekenntnis oder auch ein "Glaube" sein (Stirn). Auch an eine bestimmte Praxis oder religiöse Handlung ist zu denken (Hand).

    Nach diesem Exkurs in das antichristliche Rom kehren wir zurück in die Gegenwart und zur Frage der bargeldlosen Zahlung. Was ist im Lichte der Bibel abschließend dazu zu sagen?

    - Bargeldloses Zahlen ist ein Komfort, den Christen wie alle anderen Menschen gerne in Anspruch nehmen. Es besitzt keine grundsätzlich antichristliche Note. Die Gefahr, dass Menschen, denen die Errungenschaften des digitalen Zeitalters nicht zur Hand sind oder die damit nicht umgehen können, ausgegrenzt werden, ist real. Dieser Gefahr sollte man durch Information und andere Formen der Hilfestellung begegnen.

    - Die Zahl des Tieres und die Zahl, die sich auf Strichcodes von Waren oder Geldkarten befindet, sind nicht einfach zu identifizieren. Mit der Verwendung einer Geldkarte spreche ich als Christ kein Bekenntnis aus – weder zu einem Gott noch zu irgendeiner antichristlichen Figur. Ich binde mich dadurch auch nicht an irgendwelche Götzen. An dieser Stelle sollte man die Kirche wirklich im Dorf lassen.

    - Das biblische Gebot, "wachsam" zu sein, macht Christen jedoch skeptisch gegenüber jeder Form von digitaler Überwachung. Es gilt, die skizzierten Entwicklungen kritisch zu begleiten. Ihnen wohnt eine Tendenz zum Totalitären, zur totalen Kontrolle und Überwachung inne, die antichristliche Züge zeigt. Solche Überwachungsmethoden können einmal sehr schnell von dem genutzt werden, der dann als der Antichrist in Erscheinung tritt.

  • Danke für´s Teilen. :-), Im alten Forum haben wir noch einige Artikel dazu:


    http://www.endzeit-forum.de/in…7340cc3d376ecb56eb9ec2c77


    Man kann einen Menschen bereits heute schon "abschalten"... Wer nicht konform geht, hat halt dann keine Möglichkeit mehr sein Leben zu finanzieren. Regierungskritiker wurden z. B. schon Bankkonten, Paypal, Twitter, Facebook und andere Dienste gesperrt. Wir haben bereits die Vorstufe und es wird immer enger!

    Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Psalm 46,8)

  • A propos vorbereiten.

    Der Herr Jesus sagt ja, dass das Wissen um Zeitpunkte nicht unsere Sache sei und wir den Zeitpunkt seiner Wiederkunft gar nicht errechnen können. Das schicke ich voraus, weil ich keinesfalls ins Zeichendeuteln und Spekulieren hineinkommen will.

    Aber mir ist aufgefallen, dass sich ziemlich viele menschliche Vorhersagen auf einen bestimmten Zeitraum beziehen.

    Damit sind gemeint die Schulz'sche Planung, 2025 Deutschland zu einem europäisches Grossreich zu vergrössern oder auch die Hochrechnungen von diesem Vortrag. (Weltbevölkerungszuwachs, der Verbrauch von Ressourcen, etc.) und auch die Aussage von CIA Michael Hayden (dass Deutschland ca. um 2020 herum unregierbar sein wird).


    Ergo: die Wehenabstände sind schon ganz schön kurz. Und eben: Irgendwas vorbereiten?

    Ich schwanke manchmal zwischen Panik, weil ich noch unbekehrte Kinder habe und die Zeit knapp wird, auch Angst, durch welche Leiden wir wohl durchmüssen, aber auch Vorfreude und "Haupterheben", und mich nicht um das Morgen sorgen. Dann bin ich beschwingt und furchtlos, am nächsten Tag kraftlos und schwermütig und ich fange zu weinen an wenn ich Bibelverse höre über sein Wiederkommen und seine Herrlichkeit.

    Klingt pubertär, gell?

  • Ich schwanke manchmal zwischen Panik, weil ich noch unbekehrte Kinder habe und die Zeit knapp wird, auch Angst, durch welche Leiden wir wohl durchmüssen, aber auch Vorfreude und "Haupterheben", und mich nicht um das Morgen sorgen.

    Das kenne ich auch, die Torschlusspanik für Unbekehrte, die man liebt. Und bei mir kommt auch immer die Frage dazu, ob ich ihnen genug Christus bezeuge, ob ich sie vielleicht dringender darauf hinweisen müsste, dass sich alles dem Ende zuneigt und sie eine Entscheidung treffen sollten. Andererseits möchte ich sie auch nicht durch Aufdringlichkeit vollends abschrecken...

    Vorm Leiden für den Glauben habe ich momentan keine Angst (schätze, das wird sich ändern, wenn es dann soweit ist; denn wenn selbst Jesus in Gethsemane angesichts seines vor ihm liegenden Martyriums Angst hatte, wie sollte ich davon verschont bleiben?). Ich klammere mich an den Vers, in dem es heißt, dass Gott keine Versuchung zulässt, ohne uns die Kraft zu geben, sie zu bestehen (weiß grade nicht, wo das steht und bibleserver.com funktioniert iwie nicht). Ich hoffe, dass Gott mir -sollte er mir Martyrium zugedacht haben- die 'Perspektive Ewigkeit' aus 2.Korinther 4, 17 schenkt: "Die Leiden, die ich jetzt ertragen muss, wiegen nicht schwer und gehen vorüber. Sie werden mir eine Herrlichkeit bringen, die alle Vorstellungen übersteigt und kein Ende hat."

    Und ja - ich glaube, das "Haupterheben" kennen wir alle, die sehnsüchtige Erwartung unseres Herrn. Mein Empfinden drückt das (von mir etwas modifizeierte, weil für Katholiken geschriebene) Lied "Ave Maria" (mit meiner Veränderung "Maranatha") von Karl May sehr gut aus:


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    Look to the Lord and his strength; seek his face always!

    1.Chronicles 16,11

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  • Die Chips unter der Haut - auch ich fühlte mich sehr an die Enzeitprophezeiungen erinnert - hatten sir doch bereits - denkt an die Einkaufswagengeschichte. Da war zumindest ein Anfang, der mich irgendwie gruseln ließ und ahnen, dass es nicht dabei bleiben würde.


    Es wird in jedem Falle der Punkt kommen, an dem wir uns entscheiden müssen - ich kann nur hoffen, dass er SO klar ist, dass man keine Fehlentscheidung treffen kann....

    >Gott wird abwischen alle Tränen von unseren Augen und das Leid wird nie mehr sein<

    (Offenbg.21,4)

  • Und bei mir kommt auch immer die Frage dazu, ob ich ihnen genug Christus bezeuge, ob ich sie vielleicht dringender darauf hinweisen müsste, dass sich alles dem Ende zuneigt und sie eine Entscheidung treffen sollten. Andererseits möchte ich sie auch nicht durch Aufdringlichkeit vollends abschrecken...

    Unterschreib, unterschreib, unterschreib!

    Grade war wieder der grosse vorweihnachtliche Heimatbesuch bei uns, lauter unbekehrte. Und jede Stunde das Hin-und-her-gerissensein zwischen diesen beiden Polen....