Empfohlen Ist die Gnade eine Lizenz zum Sündigen?

Die Antwort ist: Jein

Die perfekte, objektive Erklärung dazu hat David J. Stewart hier klar und deutlich beschrieben:


http://www.jesus-is-savior.com/Basics/license_to_sin.htm

  • Wer fortgesetzt sündigt ,landet eindeutig und klar in der Verdammnis ,egal was er meint zu sein, von diesem klaren biblisches
    Zeugnis, wollen Namenschristen natürlich nichts wissen wollen. Und wer sich Christ nennt und fortwährend, die Gebote
    Gottes bricht, der steht unter keiner art von Gnade, sonder er steht unter dem Zorn Gottes. Ich glaube an die Gnade
    und die Unverlierbarkeit des Heils ,aber nur für die ,die von Anbeginn der Welt, im Buch des Lebens stehen.

    Hebr 6, 4-6: «Denn es ist unmöglich, diejenigen, die einmal erleuchtet worden sind und die himmmlische Gabe geschmeckt haben und des Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind (5:) und das gute Wort Gottes und Kräfte des zukünftigen Zeitalters geschmeckt haben (6:) und (doch) abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für sich den Sohn Gottes wieder kreuzigen und dem Spott aussetzen.»

    Warnung vor den falschen Propheten
    15 Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.
    16 An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln?
    17 So bringt jeder gute Baum gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte.
    18 Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen.
    19 Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
    20 Darum, an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.
    21 Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.
    22 Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Machttaten getan?
    23 Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, die ihr das Gesetz übertretet!

    25 Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, und ihr glaubt nicht. Die Werke, die ich tue im Namen meines Vaters, diese geben Zeugnis von mir; 26 aber ihr glaubt nicht, denn ihr seid nicht von meinen Schafen, wie ich euch gesagt habe. 27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach; 28 und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verlorengehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. 29 Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters reißen. 30 Ich und der Vater sind eins.
    • Thomas, selten so einen Schwachsinn gehört. Bist du ein Calvinist oder was?
    • PS: "geschmeckt" heißt NICHT "angenommen"
    • Träum mal weiter LW97, die Bibel ist eindeutig und lange vor Calvin geschrieben.
    • Trotzdem ist das unbiblischer Schwachsinn:
      "Ich glaube an die Gnade
      und die Unverlierbarkeit des Heils ,aber nur für die ,die von Anbeginn der Welt, im Buch des Lebens stehen."

      Mit anderen Worten, du lehnst den freien Willen ab.

      de.wikipedia.org/wiki/Calvinis…nf_Punkte_des_Calvinismus
    • Sie haben absolut keine Ahnung von der Bibel , wie man an ihren Äußerungen sieht .
      Sie sollten mal anfangen die Bibel zu lesen und nicht ihre Irrlehrer Internetseite.
      Wer in seinen Sünden verharrt, landet als Namenschrist im Feuersee, ob ihnen das
      nun passt oder nicht. Im übrigen haben alle reformatorischen Gemeinden und
      Kirchen, wie z.b die Waldenser die Erwählung gelehrt, völlig unabhängig von Calvin-
      und nein ich bin kein Calvinist ,aber ich glaube dem Wort Gottes.



      Die unterschätze Gefahr der "Lordship Salvation"

      LW97
      Samstag, 14:29

      Tut mir leid, aber es ist klar, dass die Lehre falsch ist. Man kann auch nach der Annahme noch weiterleben, wie man will, nur muss man dann mit irdisch Konsequenzen rechnen. Man hat die Wahl, ob man als Kind Gottes folgsam oder unfolgsam sein wird. Der Rest wirkt sich nicht darauf aus, ob man in den Himmel kommt oder doch noch rausfliegt, sondern nur auf die Belohnungen im Himmel.

      Es ist doch ganz einfach: man lässt sich durch das Blut reinigen und hat das ewige Leben. So und nicht anders.


      Menschen, die die Gnade mit Werken vermischen, denen wird Jesus am Ende bekennen, sie nie gekannt zu haben.


      Alle wurden gläubig, die zum ewigen Leben bestimmt waren“

      Unter Prädestination wird meist die Vorherbestimmung des ewigen Schicksals des einzelnen Menschen durch Gott verstanden. Seltener wird der Begriff auch in einem weiteren Sinne gebraucht und bezeichnet dann den ewigen Ratschluss Gottes. Dieser Plan Gottes wird von ihm in der Schöpfung ausgeführt, was als seine Vorsehung (lat. providentia) bezeichnet wird.

      Der Ratschluss Gottes schließt das Schicksal der Menschen ein, ist jedoch breiter und umfasst noch mehr wie das Geschehen in Natur und Schöpfung (s. z.B. Job 38,2; Jes 14,26; 46,10). Dieser ewige Ratschluss oder der Plan Gottes ist umfassend – Gott kontrolliert alles und daher auch das Heil des einzelnen Menschen (s. Gen 50,20; Dan 4,34–37; Apg 2,23; Apg 17,26; Eph 1,11 und Heidelberger Katechismus, Fr. 27–28).

      Meist wird aber gelehrt, dass „die Vorherbestimmung ein Teil der Vorsehung ist“ (Thomas v. Aquin, Summe der Theologie, Iª q. 23 a. 1 co.). Prädestination in diesem engeren Sinn meint Gottes Erwählung von Menschen zum Heil (lat. electio) und die Verwerfung (lat. reprobatio) der übrigen. Prädestination (Vorherbestimmung) ist gleichsam der Oberbegriff zur Erwählung: Gott prädestiniert oder bestimmt Menschen zum Heil, diese erwählt er deshalb; er prädestiniert andere zum Unheil, die verwirft er. Man könnte auch sagen, dass er Letztere zur Verdammnis erwählt, aber meist wird der Begriff Erwählung nur im Kontext des Heils, der Erlösung, gebraucht. Die Erwählung zum Heil wird in der Regel „einfache Prädestination“ genannt, die zum Heil und Unheil „doppelte“.

      Manchmal werden Prädestination und Erwählung auch synonym benutzt wie zu Beginn des Abschnitts im Zweiten Helvetischen Bekenntnis (X): „Gott hat von Ewigkeit her ohne jedes Ansehen des Menschen frei und aus lauter Gnade die Heiligen, die er in Christus selig machen will, vorherbestimmt [lat. praedestinavit] oder erwählt…“ Tatsächlich empfiehlt sich heute wohl der Gebrauch von „Erwählung“, und zahlreiche Bekenntnisse, s.u., enthalten Abschnitte zu Erwählungslehre und meiden eher „Prädestination“.

      Die Bibel gebraucht Erwählung in mehreren Weisen. Zuerst ist hier natürlich Erwählung in der Geschichte zu nennen, d.h. Gott erwählt Menschen oder Völker zu bestimmten Aufgaben (1 Sam 9,17; Jer 1,5; Lk 6,13; Israel: Dt 4,37; 7,6). In unserem Zusammenhang konzentrieren wir uns aber auf die ewige Erwählung zum Heil – „ehe der Welt Grund gelegt war“ (Eph 1,4). Der Unterschied ist meist eindeutig: So ist ein Jude Mitglied des auserwählten Volkes, aber nicht unbedingt zum Heil erwählt. Das zugrundeliegende Prinzip ist aber dasselbe: Gott schenkt aus Gnade Auserwählten etwas, anderen nicht.

      Die Erwählungslehre erfreut sich keiner Beliebtheit in den Gemeinden, Prädestination ist für viele, wie wir sahen, sogar ein Stein des Anstoßes. Dabei ist sie in der Bibel kaum zu umgehen. Im NT finden wir die Begriffe eklego / ekloge 21 Mal, meist im soteriologischen Kontext (Prädestination wird aber auch mit anderen Begriffen umschrieben). An einigen Stellen wie in Apg 13,48 („Als das die Heiden hörten, wurden sie froh und priesen das Wort des Herrn, und alle wurden gläubig, die zum ewigen Leben bestimmt waren“) wird sie gleichsam wie nebenbei berührt. In Eph 1,3–6 schreibt Paulus ausführlicher:

      „Gepriesen sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus! Gepriesen sei er für die Fülle des geistlichen Segens, an der wir in der himmlischen Welt durch Christus Anteil bekommen haben. Denn in Christus hat er uns schon vor der Erschaffung der Welt erwählt mit dem Ziel, dass wir ein geheiligtes und untadeliges Leben führen, ein Leben in seiner Gegenwart und erfüllt von seiner Liebe. Von allem Anfang an hat er uns dazu bestimmt, durch Jesus Christus seine Söhne und Töchter zu werden. Das war sein Plan; so hatte er es beschlossen. Und das alles soll zum Ruhm seiner wunderbaren Gnade beitragen, die er uns durch seinen geliebten ´Sohn` erwiesen hat.“ (NGÜ) Siehe daneben auch Röm 8,28–39; Eph 1,3–14; 1 Thess 1,4–5; 2 Thess 2,13–14; 1 Tim 5,21; 2 Tim 1,9–10; 1 Pt 1,1; 2,9; Off 13,7–8.
      „Daß nämlich nicht Du, sondern Gott der Urheber Deines Heils ist“

      Die Erwählungslehre wird von allen reformatorischen Kirchen klar gelehrt, seien es nun die Lutheraner (Konkordienformel, XI), Anglikaner (39 Artikel, XVII) oder die Reformierten (Hugenotten-Bekenntnis, XII; Niederländisches Bekenntnis, XVI; am ausführlichsten in der Dordrechter Lehrregel, I,1–18). Im Westminster-Bekenntnis heißt es im Kapitel zum Ewigen Ratschluß (eternal decree) Gottes:

      „Durch den Ratschluß Gottes sind zur Offenbarung seiner Ehre einige Menschen und Engel zum ewigen Leben vorherbestimmt und andere zum ewigen Tod verordnet [1 Tim 5,21; Mt 24,41; Röm 9,22–23; Eph 1,5–6; Spr 16,4]. Diese so vorherbestimmten und vorausverordneten Engel und Menschen sind speziell und unabänderlich bezeichnet, und ihre Zahl ist so sicher und begrenzt, daß sie weder vermehrt noch vermindert werden kann [2 Tim 2,19; Joh 13,18]. Diejenigen, die aus der Menschheit zum Leben vorherbestimmt sind, hat Gott vor Grundlegung der Welt nach seinem ewigen und unabänderlichen Vorsatz und dem verborgenen Rat und guten Wohlgefallen seines Willes in Christus zur ewigen Herrlichkeit erwählt, und zwar aus völlig freier Gnade und Liebe und nicht aus irgendeiner [bloßen] Voraussicht des Glaubens oder guter Werke… und ohne daß ihn sonst irgend etwas in dem Geschöpf als Vorbedingung oder Ursachen dazu bewogen hätte [Eph 1,4.9.11; Röm 8,30; 2 Tim 1,9; 1 Thess 5,9; Röm 9,11.13.16; Eph 1,6.12].“ (III,3–5)

      Bekannt ist auch Calvins Definition der Prädestination: „Unter Vorbestimmung verstehen wir Gottes ewige Anordnung, vermöge derer er bei sich beschloß, was nach seinem Willen aus jedem Menschen werden sollte. Denn die Menschen werden nicht alle mit der gleichen Bestimmung erschaffen, sondern den einen wird das ewige Leben, den anderen die ewige Verdammnis zugeordnet.“ (Inst. III,21,5) Der Genfer behandelt die Erwählung erst in der Mitte seines Hauptwerks und widmet ihr selbst dort überraschend wenig Raum (für die Verteidigung braucht er dann aber einige Kapitel).